Teutoburger Wald Navigator

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Der Hermannsweg mit Tourenplaner.

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Der Hermannsweg im Teutoburger Wald ist Kult und darf in keinem Wanderlogbuch fehlen! Als Teil der “Hermannshöhen” bietet diese Tour die richtige Mischung aus Natur und Kultur. Wandern Sie durch Bergdörfchen wie Tecklenburg oder Oerlinghausen, kreuzen Sie die Metropole Bielefeld und entdecken Sie mit den Dörenther Klippen, der Hexenküche, den Externsteinen und dem Velmerstot die Schönheiten der Natur im Teutoburger Wald!

Mehr infos unter: dieWanderschuhe.com

Wanderschuhe Pflege

So pflegen Sie Ihre Schuhe richtig. Gut gepflegt ist halb gewonnen.

Damit Wanderschuhe lange halten, wollen sie gepflegt werden. Bei Leder greift man am besten auf Wachs zurück. Es sorgt dafür, dass der Schuh wasserabweisend wird und das Leder weich und geschmeidig bleibt, statt brüchig zu werden. Synthetische Materialien können mit einem Imprägnierspray behandelt werden. Dadurch wird der Schuh wasser- und schmutzabweisend. Achtung: Wenn der Schuh über eine Membran verfügt, muss das Pflegemittel dafür geeignet sein. Ansonsten kann seine Atmungsaktivität leiden.

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Schritt 1: Vorbereitung der Pflege

Nehmen Sie das Fußbett heraus, sodass es an der Luft trocknen und auslüften kann. Entfernen Sie außerdem die Schnürsenkel, damit die Pflegestoffe auch an die verdeckten Stellen Ihres Schuhes, wie z.B. die Zunge und den Zungenbeutel gelangen können.

Schritt 2: Grundreinigung Ihrer Schuhe

Stark verschmutzte Schuhe mit einer Bürste und mit warmem Wasser reinigen. Sehr empfehlenswert ist auch ein Schuhreinigungsmittel, das hartnäckigen Schmutz entfernt. In Regionen mit stark kalkhaltigem Wasser empfehlen wir die Reinigung mit destilliertem Wasser (z.B. aus dem Trockner).

Schritt 3: Imprägnierung der Schuhe

Nachdem Ihre Schuhe vom Schmutz befreit wurden, sollten sie im noch leicht feuchten Zustand mit einem Imprägnierspray behandelt werden. In diesem feuchten Stadium sind die Lederporen weit geöffnet und die Imprägnierung31pIU+IEk3L dringt noch tiefer ins Material ein. Regelmäßige Nachimprägnierung verhindert die Wasser- und Schmutzaufnahme. Sie ist insbesondere deshalb so wichtig, da ein mit Wasser vollgesogenes Leder keinerlei Atmungsaktivität aufweist und das Klima im Schuh dadurch stark beeinflusst wird. Beachten Sie, dass die Imprägnierung erst nach 24 Stunden ihre volle Wirkung entfaltet.

Schritt 4: Pflege Ihrer Schuhe

Abhängig von der Nutzungsintensität und vom Verwendungszweck sollten Sie Ihre Schuhe regelmäßig mit Pflegemitteln behandeln. Insbesondere, wenn diese häufig extremer Nässe ausgesetzt sind, ist die Pflege mit einer Wachscreme oder Wachsemulsion – auch bei Schuhen mit GORE-TEX®-Membran – unbedingt erforderlich. Dem Leder müssen die durch das Wasser ausgeschwemmten Bestandteile zurückgegeben werden, damit dieses anpassungsfähig, flexibel und widerstandsfähig bleibt. Nicht gepflegtes Leder trocknet aus, wird brüchig, reißt ein und Ihr Schuh ist irreparabel beschädigt. Um dies zu verhindern, bietet es sich an, das Pflegemittel mit einem Tuch aufzugragen und mit einer Bürste einzupolieren. Durch vorsichtiges Anwärmen des Leders mit einem Fön erreichen Sie dabei ein noch besseres Eindringen der Pflegesubstanzen in das Leder. Die Verwendung von Ölen und Fetten ist nicht ratsam, da sie das Leder zwar sehr weich und nahezu wasserdicht machen, der Schuh jedoch an Festigkeit und Stabilität einbüßt. Des Weiteren werden durch Öle und Fette die Lederporen verschlossen, wodurch der Schuh seine Atmungsaktivität verliert (Gummistiefeleffekt) und es können sich im schlechtesten Fall sogar Verklebungen lösen.

Schritt 5: Lagerung Ihrer Schuhe

Lederschuhe lagert man am besten im Schuhbeutel oder Karton an einem trockenen, luftigen Ort. Auf einem Holzschuhspanner behält Ihr Schuh seine Form. Alternativ dazu können die trockenen Schuhe auch mit Zeitungspapier ausgestopft werden.

Bitte lagern Sie die Schuhe niemals in feuchten und nassen Räumen, da die Schuhe Schimmel ansetzen können. Vermeiden Sie des Weiteren besonders heiße Lagerorte, wie z.B. in der direkten Sonne, im Kofferraum, in der Nähe von Heizkörpern etc.

Quelle: Die Wanderschuhe

Der Schuh ist das wichtigste Kleidungsstück

Das barfuß Gehen auf natürlichen Böden ist gesund. Füße und Körper sind aktiv. Unsere heutigen festen “fußreizlosen” Zivilisationsböden, in Kombination mit ungeeignetem Schuhwerk, stellen jedoch eine hohe Belastung dar, mit negativen Auswirkungen für den Körper. Stoß- und Stauchbelastungen, die durch das Aufsetzen der Füße auf harten Böden entstehen, sind Gift für Wirbelsäule und Gelenke. Beschwerden entstehen oder werden noch verstärkt.

Eigenschaften der Schuhe wie zu hart, zu eng, zu weit, zu lang oder zu hohe Absätze führen zu zusätzlichen Problemen wie Sehnenverkürzungen, wunden Füßen, Blasen, Druckschmerzen, Deformationen und Hauterkrankungen.

Nur etwa 50% der Erwachsenen haben die Schuhbreite “Normal”, rund 45% haben “Extrabreit” und etwa 5% haben einen schmalen Fuß. Der Schuh muss aber in Breite und Länge passen, um Beschwerden möglichst zu verhindern.

Außerdem sollte das natürliche Abrollverhalten des Fußes gefördert und der Fuß in der Ferse sicher geführt werden. Fazit: eine den individuellen Anforderungen des Trägers gerechte Passform muss unbedingt gewährleistet sein. Vielfach haben hier gerade modische Schuhe gewaltige Schwächen.

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Atmungsaktive Materialien schützen den Fuß vor zuviel Feuchtigkeit im Schuh. Ein Tipp: Gönnen Sie Ihren Schuhen einen Tag Pause nach jedem Nutzungstag. Das verlängert die Lebensdauer und verbessert die Schuhhygiene zugleich.

Schützen Sie besonders Rücken und Gelenke durch ein körpergewichtsabhängiges Dämpfungssystem (z. B. “Steitz Secura Vario”) im Schuh. Oder trainieren und kräftigen Sie die Muskelketten des Bewegungsapparates durch eine “muskelaktivierende Dämpfungsunterstützung” (z. B. “Ganter Aktiv” oder “Chung Shi Anti Step“).

Dadurch bewegt sich der Körper wieder natürlich und biomechanisch korrekt. Das konstante leichte Muskeltraining und die Dehnung führen außerdem zu einer Verbesserung der Gelenkstabilität. Dadurch reduziert sich die Belastung beim Gehen und Stehen erheblich.

Einen deutlich spürbaren Trainingseffekt ergeben Schuhe wie z. B. “chung shi AuBio-RiG”. Schon beim Stehen übernehmen sie die Funktion eines Gerätes zum Trainieren der Muskulatur. Während des Gehens verändern sie den Bewegungsablauf. Sprung- und Kniegelenksbeugungen nehmen deutlich zu. Das fördert eine aufrechte Körperhaltung.

Weitergehende Anforderungen an ihr Schuhwerk stellen Menschen mit Bewegungseinschränkungen, wie zum Beispiel Träger von Beinprothesen. Schuhe, wie “medi powered by Dachstein”, unterstützen durch eine spezielle Sohlenkonstruktion ein kontrolliertes Abrollverhalten und erleichtern damit das “Durchschwingen” des Beines.

Indem das Schuhwerk ermüdungsfreies Gehen ohne Ausgleichsbewegungen fördert, wird das Gangbild harmonischer und der Rücken wird entlastet. Wer mit Bewegungseinschränkungen lebt, dem ist zudem das Thema Sicherheit besonders wichtig: Überdurchschnittliche Rutsch- und Standsicherheit müssen gewährleistet sein. Außerdem sollte ein besonders leichtes und komfortables An- und Ausziehen der Schuhe möglich sein.

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Generell gilt, dass herkömmliche Dämpfungstechniken wie Luft oder Gel je nach Nutzungsgrad schnell verschleißen können, also fast unbemerkt vom Nutzer wirkungslos werden. Für Menschen, die z. B. im Beruf überwiegend stehen, ist eine zusätzliche Vorderfußdämpfung empfehlenswert. Die Wahl gesunden Schuhwerks, ob für den normalen Alltag, für Prothesenträger oder den Arbeitsplatz (gewerblich), ist ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung oder Reduzierung vorhandener Probleme. Wissenschaftliche Studien, empirische Untersuchungen und Tragetests belegen das eindrucksvoll.

Bereit für Wander-Wackelschuhe?

 

Quelle: Die Wanderschuhe

Welche Wanderschuhe soll ich kaufen?

Das wichtigste Kriterium, das ein guter Wanderschuh erfüllen muss: Er sollte bequem sein und perfekt sitzen! Drückt, zwickt oder scheuert er irgendwo, kann die schönste Tour schnell in eine Tortur umschlagen. Hat sich gar eine Blase gebildet, wird jeder Schritt zur Qual – und das Wanderglück für die nächsten Tage ist mit dahin. Doch nicht nur dieses „Worst Case“-Szenario gilt es zu vermeiden: Der Schuh sollte auch ausreichend Halt für den geplanten Anwendungsbereich liefern und möglichst auch in schwierigen Situationen für Trittsicherheit sorgen. Die erste Frage, die sich beim Kauf eines neuen Wanderschuhs stellt, lautet daher: Was habe ich vor, wo will ich hin? Kann ich ein bestimmtes Gelände kategorisch ausschließen? Brauche ich den Schuh für Tagestouren, oder bin ich tagelang samt Gepäck unter- wegs – zum Beispiel auf einer Pilgerreise? Schon durch diese Antworten lässt sich die Auswahl an geeigneten Kandidaten erheblich einschränken. So sind Halbschuhe allenfalls etwas für ausgedehnte Spaziergänge auf befestigten Flachlandwegen.

Adidas Terrex Fast X GTX 1
Test: Adidas Terrex Fast GTX

Im Mittelgebirge sind Modelle mit mindestens knöchelhohem Schaft angebracht. „Je unwegsamer das Gelände und je schwerer das Gepäck, desto höher sollte der Wanderschuh geschnitten sein, damit er die Gelenke ausreichend stützt und Verletzungen vorbeugt“, betont Heiko Klein, Wanderschuh-Experte und Produktmanager bei McKinley. Robuste Wander- und Bergstiefel für anspruchsvollere Tagestouren besitzen dabei eine eher feste bis verwindungssteife Sohlen-konstruktion, um auch ruppige Wege und wegloses Gelände sicher zu meistern. Steine und Wurzeln können nicht so schnell durch-drücken. Trekkingstiefel für Mehrtagestouren weisen in der Regel einen etwas weicheren Flex auf und rollen entsprechend auch run- der ab. Im Idealfall sitzt der Abrollpunkt direkt unter dem Ballen. Eine weitere Alternative für Flachland- und Mittelgebirgstouren sind Leichtwanderstiefel, die sich durch ihr geringes Gewicht und eine eher weiche Dämpfung sowie geschmeidiges Abrollen auszeichnen. Dadurch lassen sie sich meist sehr komfortabel und energiesparend laufen – eine gute Wahl für Tagestouren auf befestigten Wegen und Pfaden. Bei härteren Aktionen stoßen sie allerdings an ihre Grenzen.

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Salewa Rapace GTX
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Meindl Vegas Damen

Eine Hilfe für den Griff nach dem richtigen Wanderschuhtyp bie- ten auch die Kategorien, nach denen viele Hersteller ihre Produkte gliedern. Üblicherweise wird dabei – nach einem Standard von Alfons Meindl – in die Schuhkategorien A bis D unterteilt: Schuhe der Kategorie A eignen sich demnach für befestigte Wege im Alltag. Modelle der Kategorien A/B bis B sind das, was den Anforderungen für leichte bis anspruchsvollere Wanderungen in Flachland und Mittelgebirge entspricht. Ab B/C meistern die Schuhe auch schon extremere Trekking- und Wanderaktionen. Die Kategorien C und D bezeichnen die richtigen Modelle für Hochgebirgs- oder Gletscher- touren. Allerdings: Was der eine Hersteller in die eine Kategorie steckt, packt der andere oft schon in die nächste. Klare Normen gibt es hier nicht. Mehr als dem Etikett sollten Sie daher Ihrem Gefühl vertrauen, welcher Schuh für Ihre Zwecke der Richtige ist.